Beim ersten Treffen berichten Vertreter*innen zweier Projekte von ihren Erfahrungen:

– Initiative Heimat, Afrokids e. V., Ndwenga e. V., 
Projekt: Heimat – Internationale Wochen gegen Rassismus
– Linden-Museum, ABRAC – Advisory Board for the Representation of Africa Collections, Projekt: Wo ist Afrika?

Wer Interesse hat, aktiv daran mitzuwirken, dass die Teilhabe von Migrant*innen selbstverständlicher wird, ist herzlich eingeladen und kann sich für das Kick-Off-Treffen des Dialogforums anmelden bei: Olimpio Alberto, promis@forum-der-kulturen.de

Das Dialogforum von Stuttgarter Vereinsaktiven ist eine Veranstaltung im Rahmen des vom Forum der Kulturen geleiteten Qualifizierungsprogramms ProMiS – Promotor*innen aus Migrantenorganisationen in Stuttgart.

 

Download: Kick-Off Dialogforum (Veranstaltungsflyer, PDF) – 2 MB

 

Um dieses neue Förderkonzept zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen, aber auch um darüber hinaus mit allen Interessierten in einen bundesweiten Austausch über Fördermöglichkeiten für NGOs und MOs zu treten, veranstaltete das Forum der Kulturen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Baden-Württemberg Stiftung und der Landeshauptstadt Stuttgart am 26. und 27. Januar 2018 im Stuttgarter Rathaus und im Haus der Katholischen Kirche die Tagung Neue Förderkonzepte für NGOs – Ein House of Resources für Migrantenorganisationen: Flexible und bedarfsgerechte Förderpolitik zwischen Projekt- und Strukturförderung.

Im Mittelpunkt der Tagungen standen u. a. folgende Fragen: Welche Förderung brauchen NGOs und MOs in ihrem Arbeitsalltag? Wie läuft die praktische Umsetzung dieser Förderung in den HoRs? Wie kann Förderpolitik gemeinsam neu gedacht werden? Ausgangspunkt und inhaltlicher Rahmen der Tagung war das Förderkonzept HoR, das vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V. konzipiert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als bundesweites Programm zur Förderung des Engagements von MOs ausgeschrieben wurde. Seit 2016 sind bundesweit insgesamt 14 HoRs entstanden, in denen neue Wege zur Förderung des Engagements von MOs ermittelt und begangen werden.

Auf der Tagung in Stuttgart hat das Forum der Kulturen dieses neuartige Förderkonzept vorgestellt und versucht, gemeinsam mit migrantischen Akteuren und den Vertreterinnen und Vertretern der weiteren 13 HoRs einen Einblick in die unterschiedlichen Projekthäuser zu geben. Fragen rund um das Thema Förderpolitik und das Modell HoR wurden mit den zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertretern von MOs, Kommunen, Stiftungen und Politik aus dem ganzen Bundesgebiet diskutiert.

Das HoR hat seit Anbeginn viele Fragen zur Förderpolitik aufgeworfen – die einschlägigsten unter diesen wurden in den Arbeitsgruppen aufgegriffen: Wie entstehen Förderkriterien?
 Welche Rolle spielen Dachverbände für die erfolgreiche Förderung von MOs?
 Wo liegen Grenzen und Probleme der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement?
 Wie kann Qualität und Nachhaltigkeit dessen,
was gefördert wurde, gesteuert und gemessen werden?

Neben dieser politischen Debatte wurden gezielt mit Aktiven aus MOs und den Vertreterinnen und Vertretern der 13 weiteren bundesweiten HoRs diese Themen auch auf praktischer Ebene diskutiert. Ziel ist es aus diesem Dialog, Handlungsempfehlungen und Forderungen zu erarbeiten, in denen Vertreterinnen und Vertreter aus MOs/NGOs selbst definieren, wie eine gute und sinnvolle Förderpolitik für sie und ihr Engagement aussehen sollte.

Wie alle Veranstaltungen des Forums der Kulturen galt es auch mit diesem Fachtag, Räume für gleichberechtigte Diskussionen zu erschließen, Impulse zur Findung innovativer Förderwege zu geben und vor allem Orte der Begegnung, der Netzwerkbildung und der gegenseitigen interkulturellen Öffnung zu schaffen.

Anlässlich der Tagung wurde auch ein Kurzfilm realisiert, um die Wirkung des HoR Stuttgart auf die Förderung von MOs und deren Engagemententwicklung aufzuzeigen.
Diesen Film finden Sie unter hier.

 

Download: Tagungsdokumentation (PDF) – 4 MB

In der Vorstellungsrunde der Teilnehmenden standen unter anderem die Leitfragen „Warum engagiere ich mich?“ und „Was erhoffe ich mir vom Jungen Forum und vom Forum der Kulturen in Zukunft?“ im Mittelpunkt. Im Anschluss wurden mögliche Themen und Formate sowie eine Erweiterung des Forums der Kulturen im Hinblick auf junge Perspektiven diskutiert.
Junge Vereinsaktive, die sich ebenfalls engagieren möchten, sind herzlich eingeladen und können sich bei den Initiator*innen Dennis Jung und Sophia Tanner melden: promis@forum-der-kulturen.de

Das Junge Forum ist im Rahmen des Qualifizierungsprogramms ProMiS – Promotor*innen aus Migrantenorganisationen in Stuttgart entstanden.

Download: Kick-Off JungesForum (Flyer, PDF) – 1 MB

Promotorin Dr. Dolgor Guntsetseg lud im Rahmen des Promotor*innen-Programms des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. Vertreter*innen von rund 50 hauptsächlich ehrenamtlich organisierten Sprachschulen sowie Pressevertreter*innen zum feierlichen Umtrunk ein – zum Anlass des Internationalen Tags der Muttersprache, der jährlich am 21. Februar stattfindet. Zudem präsentierte sie das erste Mal den gerade fertiggestellten Film, der das Engagement der Vereine im Bereich des Sprachunterrichts zeigt, den geladenen Gästen und damit der Öffentlichkeit. Der Film kann ab sofort über YouTube oder auf unserer Facebook-Seite angeschaut werden!

Dankeskarte

Foto: Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

 

Junge Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Fluchterfahrung haben für die Ausstellung „Kunst in Zeiten von Krieg und Frieden“ Bilder gemalt, Fotos geschossen und Grafiken produziert, die von den Texten der jungen Autorinnen und Autoren inspiriert sind. Es sind Bilder in düsteren Farben, die Geschichten vom Krieg erzählen, es sind aber auch fröhliche, hoffnungsvolle Bilder, die vom Neuanfang handeln, von Heimat und gegenseitigem Respekt. Darunter finden sich Bildergeschichten, die fantastisch wirken, aber auch Fotos von Städten im Krieg, die realer nicht sein könnten.

Bei der Vernissage am 13. 01.2019 wurde einem interessierten Publikum ein erster Blick auf die Ausstellung gewährt. Bei syrischen Köstlichkeiten und musikalischer Begleitung entstanden Gespräche über Krieg und Frieden, über Literatur und Kunst.

Weitere Informationen: https://kkt-stuttgart.de/projekte/austellungen/
13.01.2019 bis 18.05.2019 im Kulturkabinett, Kissinger Straße 66a, 70372 Stuttgart

 

Fotos: www.literallypeace.com

Redaktion: Agnieszka Pilch

Als Bereich des Vereins Coexist e. V., über den sich junge Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen gesellschaftlich beteiligen und einbringen wollen, ist die Veranstaltungsreihe Jugend Talk inzwischen zu einem gefragten Treffpunkt geworden. Die regelmäßigen Gespräche finden immer am letzten Sonntag eines Monats statt. Wertvolle und bereichernde Impulse bekommen die Teilnehmerinnen von Referentinnen aus verschiedenen Kulturkreisen und Religionszugehörigkeiten. Persönliche Lebensgeschichten voller Hürden, Ängste, Freuden und Erfolge werden in Form von kurzen Impulsen erzählt und Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben. Dabei ist dem Verein Vielfalt und Perspektivenwechsel besonders wichtig: Zum jeweiligen Event sind gleichzeitig eine muslimische Referentin und eine Impulsgeberin anderen Glaubens (bzw. atheistisch) da, um den Mädchen und jungen Frauen verschiedene Lebensrealitäten und Blickwinkel aufzuzeigen.

Auch diverse Berufe sind gefragt: Ob eine Soziologin oder eine Richterin – bei Jugend Talk sollen die Zuhörerinnen das Gefühl haben, dass Menschen vor ihnen sitzen mit denen sie sich identifizieren können und dass sie auf ihrem Weg nicht alleine sind. Die Teilnehmerinnen lernen, die Verantwortung für die persönliche Entwicklung und eigene Hände zu nehmen und sich Wissen und Strategien anzueignen, um selbst im jungen Alter beruflich wie auch privat vorankommen. Aus der Erfahrung der Vorbildfiguren zu lernen, dass der Grundstein für weitere Karriere und Glück recht früh gelegt und mit ganz viel Ehrgeiz und Willenskraft auch der Traumberuf künftig ausgeübt werden kann, bedeutet viel. Jugend Talk ermutigt die Teilnehmerinnen zur proaktiver Handlung und motiviert zur mehr Ehrgeiz und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gleichzeitig bietet das Forum eine Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen, sich auszutauschen und zu unterstützen sowie wichtige Kontakte zu knüpfen.

Vorbildfiguren für Mädchen und junge Frauen sind bedeutungsvoll und ermutigend. Sich darin selbst zu entdecken und Inspiration finden gibt Kraft, Zuversicht und Glauben, selbst zu einer Heldin zu werden!
Der Erfolg und die gute Resonanz der Veranstaltung bewegte das Organisationsteam dazu, nach jungen Helden zu suchen und eine ähnliche Veranstaltungsreihe auch für junge Männer ins Leben zu rufen.

Weitere Informationen zu Jugend Talk finden Sie unter www.jugend-talk-islam.mozello.com

Foto: Coexist e. V.

Redaktion: Agnieszka Pilch

Auf der Bühne waren 11 Nationen vertreten. Einmal mehr ließ sich zeigen, dass es nur wenig bedarf, um gemeinsam etwas Konstruktives zu schaffen. Bewusst von Organisatoren gemischt, traten Musiker und Musikerinnen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund auf: So spielte der Grammy-Gewinner mit dem Musikstudenten zusammen, eine 3fach für den Latin Grammy vornominierte Sängerin mit einem Quartett, das rein klassische Musik spielt und durch die Arrangements zu einem Jazz-String-Quartett wurde. International anerkannte Musiker wurden mit lokalen Musikern und Musikerinnen zusammengebracht, so dass daraus eine freundschaftliche Atmosphäre entstand, die sich auf die Musik und das ganze Festival äußerst positiv auswirkte. Die Jam Session am Schluss öffnete auch den lokalen Musikern und Musikerinnen die Türen zu diesem Stil.

Darüber hinaus ist es gelungen, unterschiedliche Generationen im Publikum zu versammeln. Viele davon kannten die Location vorher nicht oder hatten allenfalls davon gehört. Zu Freude der Veranstalter war der Club bis in die letzte Ecke mit begeistertem Publikum gefüllt, so dass sogar letztlich der Einlass aus Platzgründen beschränkt werden musste. Auch dies zeigt das außerordentlich große Interesse der Öffentlichkeit an diesem Festival. Diese Erfahrungen zeigen, dass das Konzept dieses Festivals aufgeht, das nicht nur weitergeführt , sondern auch entwickelt und ausgebaut wird. Seien Sie auf das nächste Event gespannt und merken sich das Datum 20. – 23.09.2019!

(Foto: Matthis Trommsdorff  www.mtfoto.de)

Redaktion: Agnieszka Pilch

Gemeinsam mit den Expertinnen aus verschiedenen Gebieten (sozialwissenschaftliche Lehre, Antidiskriminierungsarbeit, interkulturelle Beratung), Dr. Elke Ahrens, Anna Lampert und Prof. Dr. Lara-Zuzan Golesorkhi und weiteren Gästen diskutierten die Teilnehmerinnen die Frage „Gehört Diversity zu Deutschland?“. Thematisiert wurde unter anderem das Verhältnis des Diversity-Konzeptes, das in Deutschland vorrangig auf wirtschaftlicher und profitorienterter Basis verstanden wird, zur gesellschaftlichen Vielfalt. Es wurden die Fragen gestellt, welche Chancen und Herausforderungen sich aus Diversity auf dem Arbeitsmarkt ergeben, und was jede*r von uns tun kann, um Flagge für Diversity zu zeigen. Welchen Wert hat Diversity in der Wirtschaft im Jahr 2018 und welchen gesellschaftliche Vielfalt an sich? Gehört Diversity zu Deutschland? Und gehört der Islam zu Deutschland?

Die Teilnehmerinnen stellten fest, dass es an der Zeit ist, diese unweigerlich zusammenhängenden Fragen gemeinsam zu diskutieren. Ein weiteres Fazit war, dass gesellschaftliche Vielfalt bereits eine Realität ist, mit der wir alle, bewusst oder unbewusst, schon sehr lange leben. Vielleicht sollte genau das Ziel sein: Dass Diversity tatsächlich auf allen Gebieten – auch auf dem Arbeitsmarkt – so selbstverständlich gelebt wird, dass es nicht mehr notwendig sein wird, darüber zu diskutieren.

Durch die Live-Übertragung der Veranstaltung über Facebook hatten die Diskutierenden die Möglichkeit, die Fragen über die anwesenden Gäste hinaus auch in ein breiteres Publikum und in die Gesellschaft zu tragen und, so hoffen sie, weitere Diskussionen anzustoßen.

Foto: WoW e. V.

Agnieszka Pilch

Die aktiven Staatsangehörigen des Baltikums führen auch in Deutschland viele Veranstaltungen durch, unter anderem in Stuttgart. Am 15. Dezember 2019 fand im Kursaal Bad Cannstatt der Baltische Ball unter dem Motto „100 Jahre Freiheit und Freundschaft“ als eine dieser wichtigen Veranstaltungen statt. Als größter Event des Jahres für die anwesenden Gäste entstand er in Kooperation zwischen dem Lettischen Kulturverein SAIME e.V., Litauischer Gemeinschaft in Stuttgart und den Vertretern und Vertreterinnen von der Deutsch-Estnischen Gesellschaft aus Karlsruhe.

Die kulturellen Programmhöhepunkte haben wieder gezeigt, dass die Balten ein musikliebendes, singendes und tanzendes Volk sind. Ehrengäste vom litauischen Honorarkonsulat Baden Württembergs, den Botschaften in Berlin sowie Vereinsvertreter*innen betonten in ihren Vorträgen die Wichtigkeit des Zusammenhalts zu jeder Zeit sowie des unermüdlichen Aufbaus und konstanten Pflege der nachbarschaftlichen Freundschaften, die alle drei Länder auf vielen Ebenen stärken.

Das Lied ‘‘Bunda jau Baltija‘‘ (Baltikum aufwacht) rundete den kulturellen Teil ab. Die Singenden bildeten währenddessen eine Menschenkette als symbolischen Baltischen Weg vom Jahr 1989. Der lettische Sänger Normunds Rutulis und die litauischen Musiker untermalten die Veranstaltung musikalisch. Noch lange werden die schönen Klänge alle Teilnehmenden begleiten.
Die Veranstaltung war ein absoluter Erfolg und inspirierte die Organisatoren für weitere gemeinsame Projekte. Die litauische Gemeinschaft in Stuttgart, der lettische Kulturverein SAIME e.V. und die Deutsch-Estnische Gesellschaft bedanken sich herzlich für die Unterstützung bei der Stadt Stuttgart, Forum der Kulturen Stuttgart e.V., Kursaal Bad Cannstatt, der lettischen Botschaft in Berlin und bei allen Teilnehmer*innen und Gästen.

20.12.2018

Foto: Litauische Gemeinschaft in Stuttgart

Agnieszka Pilch

In den 20 Jahren seiner Arbeit als Dachverband der Stuttgarter Migrantenvereine konnte das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. wertvolle Erfahrungen sammeln. Allerdings gab es bislang keine statistischen Werte zur Arbeit der Vereine. Aus diesem Grund entschlossen wir uns Ende 2016, eine weitreichende Umfrage bei den Migrantenvereinen, mit denen wir zusammenarbeiten, zu starten.

Die Umfrage wurde durchgeführt im Rahmen des Förderprojekts „House of Resources“, unterstützt durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und durch
die Landeshauptstadt Stuttgart.

Hier steht Ihnen die Umfrage zum Downloden bereit:

Vereinsumfrage "Vielfalt in Migrantenvereinen" (83 Downloads)

Die Teilnahme an solchen Ständen ist nur dann erfolgreich und sinnvoll, wenn
man das nötige Equipment hat: Flyer, Broschüren, Visitenkarten, evtl. ein Roll-
Up. Um vielen die Teilnahme zu ermöglichen, bietet das House of Resources
ab sofort spezielle Unterstützung hierfür an.

Wenn Sie also Ihre Öffentlichkeitsarbeit stärken wollen um Ihre Vereinsarbeit
besser präsentieren zu können, dann melden Sie sich!

In einer Beratung können wir gezielt auf Ihre Bedürfnisse eingehen und haben
für fast alles eine Lösung parat: ob es sich nun um den Druck eines
vorhandenen Flyers handelt oder Sie eine graphische Umsetzung für
beispielsweise einen Imageflyer oder einen Roll-Up brauchen, wir unterstützen
Sie gerne.

Melden Sie sich bei Laura Putane unter laura.putane@forum-der-kulturen.de
oder 0711/248 48 08–26.

 

Hier geht es zur Anmeldung zu den 5. Projekttagen der Stuttgarter Migrantenvereine!

Dieser Film zeigt die Vielfalt der Förderung und gibt einen Einblick in das vom Forum der Kulturen entwickelte Konzept.
Danke an alle Unterstützer, Förderer und Beteiligten!

 

Dieses Werk stellt auf anschauliche Weise Wissen zum Vereinsmanagement zur Verfügung, führt in die Thematik der Finanzen ein, gibt einen Überblick über Moderationstechniken und vieles mehr. Beispielhafte Informationskästen bieten praktische Formulierungshilfen für Vereinssatzungen, Einladungsschreiben oder Spendenbriefe.

Laden Sie sich das Handbuch hier herunter:

MEMO Handbuch zum Vereinsmanagement (165 Downloads)

Weitere Information zum Projekt finden Sie hier!

Zur Website von MEMO Baden-Württemberg kommen Sie hier!

Neben ihren Qualifizierungen haben die ProMiS auch schon einige Aktionen durchgeführt, in den unterschiedlichsten Bereichen des Bürgerschaftlichen Engagements.

Unter der Sektion „Best Practice“ können Sie die verschiedenen Aktionen der ProMiS finden.

 

Sie möchten mehr erfahren?

Dann melden Sie sich unter promis@forum-der-kulturen.de.

Zwei Jahre lang werden die Vereinsaktiven an einem praxisbezogenen Qualifizierungsprogramm teilnehmen. Dabei sollen sie nicht nur andere Vereine und deren Mitglieder motivieren, sich bürgerschaftlich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu engagieren, sondern auch migrantische Perspektiven in politischen Gremien einbringen.

Um dieses Ziel zu erreichen, vermittelt die Ausbildung fachliches Know-how, das die ProMiS benötigen, um ihre Projektideen umsetzen zu können. Bei diesem Prozess werden sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forums beraten und unterstützt.

Ihr Verein hat Interesse, die ProMiS kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen etwas auf die Beine zu stellen?

Mehr hierzu erfahren Sie unter unserem Angebot zu den ProMis.

Warum sich als Migrantenverein alleine engagieren, wenn man gemeinsam mit anderen Vereinen oder Einrichtungen optimaler, kreativer und professioneller arbeiten kann?

Migrantenvereine sind seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen zivilgesellschaftlich aktiv. In den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung und Sport, in der Entwicklungszusammenarbeit, für Geflüchtete, gegen Diskriminierung und noch für vieles mehr. Das Interesse von Migrantenvereinen an Kooperationen mit anderen Vereinen – vor allem auch mit „traditionellen“, nicht-migrantischen Verbänden und Einrichtungen – ist groß. „Zusammenarbeiten“ findet aber noch viel zu selten statt. Wir möchten das mit Ihnen zusammen ändern.

Unser Ansporn dabei ist, dass Wissen und die Erfahrung, das für alle Akteure Kooperationen ein Gewinn sind:

  • Gegenseitiges Profitieren von den Stärken des anderen
  • Austausch von Kompetenz und Wissen
  • Gewinnung neuer Kontakte und Zugänge zu neuen Zielgruppen
  • Kennnenlernen anderer Arbeitsmethoden und Strukturen

Kooperationen sind aber vor allem ein wichtiger Schritt hin zu einer stärkeren interkulturellen Ausrichtung beider Partner und für ein Miteinander ohne Vorurteile!

Sie möchten mehr darüber erfahren dann schauen Sie sich in unserem Angebot unter „Kooperationsprojekte“ um.

An diese „Ressourcen-Häuser“ können sich Ehrenamtliche wenden, wenn sie Unterstützung benötigen – sei es nun in Form von Beratung, Räumen oder finanziellen Mitteln. Geboren wurde die Idee für das „House of Resources“ in Stuttgart, wo es seit Ende 2015 beim Forum der Kulturen Stuttgart e. V. durchgeführt wird. „Seitdem wir uns mit der Förderung von Migrantenorganisationen beschäftigen, suchen wir nach einer Förderform, die den Bedarfen in der Realität entspricht. Wir glauben sie hiermit gefunden zu haben“, erzählt Rolf Graser, der Geschäftsführer des Forums.

Das besondere am House of Resources ist, dass es keine pauschale Fördersumme wie bei einem Projekt gibt, sondern anlassbezogen und bedarfsgerecht konkrete Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Dieses Konzept kommt in Stuttgart gut an: „Alle bisher beteiligten Vereine und Partner sind begeistert. Zu uns kommen sowohl Migrantenorganisationen, die seit langem bürgerschaftlich aktiv sind, als auch neue Vereine, die unsere Hilfe nutzen, um ihr Engagement aufzubauen und zu verfestigen“, sagt die Teamleiterin Sara Alterio. Eine dieser Organisationen ist das Serbische Akademikernetzwerk – Nikola Tesla e.V. Unter seinem Dach vereint es viele unterschiedliche Projekte, wie zum Beispiel ein Mentoring-Programm für Jugendliche oder ein deutsch-serbisches Filmfestival. Damit die verschiedenen Teams sich treffen und arbeiten können, brauchte der Verein einen Raum. Hier konnte das House of Resources mit einem Mietzuschuss helfen. „Ohne den Raum hätten wir das ein oder andere Projekt nicht durchführen können“, ist sich Geschäftsführer Aleksandar Radoicic sicher. Er schätzt besonders den unbürokratischen Ansatz des House of Resources: „Wir müssen nicht auf irgendwelche Fristen oder Ausschreibungen warten, sondern können uns einfach melden, wenn wir etwas brauchen. Diese flexible Unterstützung bringt Vereinen wie unserem wirklich etwas“.

Mit seiner Arbeit möchte das House of Resources dazu beitragen, langfristig die Strukturen in Migrantenorganisationen wie „Nikola Tesla“ zu stärken. Aus diesem Grund leistet das Haus auch viel „Hilfe zur Selbsthilfe“. Zum Beispiel gibt es eine Beraterin, die Vereinen bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Seite steht und ihnen die notwendigen Techniken beibringt, damit sie in Zukunft alleine ihre Projekte bekannt machen können. Außerdem will das Stuttgarter House of Resources mit einer Online-„Suche-Biete“-Plattform ein Netzwerk von Organisationen aufbauen, die entweder Ressourcen benötigen oder anbieten. „Damit könnten wir uns dann irgendwann selbst überflüssig machen“, lacht Alterio.

Um unkompliziert das Engagement vor Ort zu unterstützen und gleichzeitig Erkenntnisse für die eigene Förderpraxis zu gewinnen, hat sich das Bundesamt entschlossen, das Stuttgarter Modell für drei Jahre an mehreren Orten zu testen. Die Kontaktdaten der einzelnen „House of resources“ finden Sie auf der Seite des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.